D-Mark für den Krieg - Deutschlands geheime Reservewährung
Zwischen 1966 und 1988 hatte die Bundesbank 26 Milliarden einer geheimen Sonderserie der D-Mark in einem atombombensicheren Bunker in Cochem an der Mosel und in ihren Tresoren in Frankfurt eingelagert. Das Geld lag bereit für den sofortigen Austausch, falls die im Umlauf befindlichen D-Mark-Serie im Kalten Krieg - oder auch bei Ausbruch eines heißen Krieges - durch die Sowjetunion oder die DDR gefälscht oder kontaminiert werden würde.
Es war ein Akt der Daseinsvorsorge in Zeiten der Konfrontation, wie ihn kein anderes Land der Welt vornahm: der Druck einer kompletten Ersatzserie der eigenen Währung, geschützt in einem eigens errichteten geheimen Atombunker.
Das Buch geht der Idee dieser bislang weitgehend unbekannten Episode des Kalten Kriegs nach, es beschreibt die verborgene Infrastruktur der Geldherstellung und Einlagerung der Banknoten, die Rolle der zusätzlich geschaffenen Berliner Ersatzserie der D-Mark und gibt die Antwort auf die Frage, was aus dem Geld und dem Bunker im Moseltal geworden ist. Ein Stück bundesrepublikanische Geheimgeschichte, wie sie sich ein Thrillerautor nicht besser ausdenken könnte.
André Uzulis: D-Mark für den Krtieg. Die Geschichte der geheimen Sonderserie BBk II, Regionalia-Verlag, 175 Seiten mit zahlreichen Farbfotos, 16,90 Euro
Link zum Buch auf der Verlags-Website
Die Rhein-Zeitung stellte am 16. Juni 2026 das Buch vor:
Dr. André Uzulis